Therapieeffekte

Ambulante und stationäre Rehabilitationseinrichtungen leisten erfolgreiche Arbeit, die mit höchstem Evidenzgrad belegt ist. Beispielhaft seien die Erfolge der Rehabilitation bei COPD benannt (1). Von dieser Erkrankung ist ein erheblicher Teil der Patienten, die an einer pneumologischen Rehabilitation teilnehmen, betroffen.

Gesicherte positive Effekte der pneumologischen Rehabilitation bei COPD sind:

  • Gesteigerte körperliche Leistungsfähigkeit
Evidenz A
  • Abnahme der Atemnot
Evidenz A
  • Steigerung der krankheitsspezifischen Lebensqualität
Evidenz A
  • Reduktion der Anzahl und Dauer von Krankenhausaufenthalten
Evidenz A
  • Abnahme von COPD-assoziierter Angst und Depression
Evidenz A
  • Kraft und Ausdauer der oberen Extremität verbessert die Funktion der Arme
Evidenz B
  • Positive Effekte eines Trainingsprogramms überdauern die Trainingsperiode
Evidenz B
  • Lebensverlängerung
Evidenz B
  • Atemmuskeltraining ist effektiv, insbesondere in Kombination mit einem allgemeinen körperlichen Training
Evidenz B
  • Psychosoziale Intervention ist hilfreich
Evidenz C

Diese positive Datenlage hat dazu geführt, dass das IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) Rehabilitationsprogramme für Patienten mit chronisch obstruktivern Lungenerkrankungen als sehr erfolgreich empfohlen hat (2).

Literatur:

  1. Vogelmeier C et al. Leitlinien der Deutschen Atemwegsliga und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin zur Diagnostik und Therapie von Patienten mit chronisch obstruktiver Bronchitis und Lungenemphysem (COPD). Pneumologie 2007;61:e1-e60
  2. IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen). Chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen: Können Rehabilitationsprogramme auf der Basis von körperlichem Training und Schulung etwas bewirken? Erstellt am 14.03.2011 (www.gesundheitsinformation.de)